Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Samstag. Schiedsrichter des Saarländischen Fussballverbandes SFV absolvieren an einer Sportschule einen Kurs. Nach der anschliessenden Feier haben ein paar Männer noch nicht genug. In einem Zimmer geht die Party mit reichlich Alkohol weiter. So lange, bis es zu einer perversen Handlung kommt.

Morgens um vier Uhr soll ein Teilnehmer des Kurses so betrunken gewesen sein, dass er sich nicht mehr regt. Das nützen die Kollegen aus. Sie sollen ihm eine Flasche anal eingeführt haben, berichtet «bild.de». Damit aber noch nicht genug: Die mutmasslichen Täter filmten das Ganze mit einer Kamera. Die Aufnahmen sollen den Ermittlern vorliegen.


Am nächsten Morgen erfährt das Opfer von allem und besorgt sich den Film. Damit geht er zur Polizei und erstattet Anzeige. Während die Behörden ermitteln, hat der Fussballverband bereits gehandelt. Zwei der Haupttäter sollen suspendiert worden sein. «Das war gröbster Unfug unter stramm Angetrunkenen», sagte Bernhard Bauer, SFV-Vizepräsident, zum Vorfall.

Die Schiedsrichter kommen in letzter zeit nicht zur Ruhe und immer wieder wird ein Skandal ans Tageslicht gebracht. Im März dieses Jahres wird Schieri-Sprecher Manfred Amarell beschuldigt, einen Kollegen sexuell belästigt zu haben. Es wird daraufhin ein Verfahren eröffnet – doch mangels hinreichenden Tatverdachts wird es zwei Monate später eingestellt.

Robert 2005 sorgte Hoyzer europaweit für Schlagzeilen. Der deutsche Schiedsrichter Hoyzer gab zu, Spiele manipuliert zu haben und von da an sind Wettskandale ein wichtiges Thema in allen Sportarten.


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