Ein Autor des WDR hat in seinem Film über eine Neurodermitis-Salbe Falschangaben gemacht und wurde nun fristlos entlassen. Die Dokumentation wurde bereits im Oktober 2009 gezeigt und sorgte schon damals für aufsehen. Wie der Sender am Freitag mitteilte sehe man es nach eingehender Prüfung als erwiesen an, dass der Mitarbeiter als Autor des ARD-Features “Heilung unerwünscht: Wie Pharmakonzerne ein Medikament verhindern” “gegen Programmgrundsätze verstoßen und falsche Angaben gegenüber dem WDR” gemacht habe.


Das Feature befasste sich mit der Geschichte der Hautcreme Regividerm, die bei Beschwerden wie Neurodermitis und Schuppenflechte ohne schwere Nebenwirkungen helfen soll. In dem Feature war die Hauptthese des Autors dass Pharmaunternehmen die Markteinführung des Mittels verhinderten. Erste Kritik kam auf als kurz nach der Ausstrahlung bekannt wurde das die Creme nun doch bald erhältlich sein werde. Darüber hinaus wurden auch Zweifel an der journalistischen Unabhängigkeit des Autors laut da er zeitglcih ein Buch zu dem gleichen Thema veröffentlichte.

Dies entfachte eine Diskussion im Rundfunkrats des WDR und es wurde eine interne Revision einbezogen. Die Prüfung hat dann ergeben das der Mitarbeiter den Sender wiederholt getäuscht hat, etwa seiner Buchveröffentlichung und zudem in einer dienstlichen Erklärung falsche Angaben gemacht hat.

WDR-Intendantin Monika Piel sagte:” Es hat sich gezeigt das unsere Prüfmechanismen und Gremienkontrollen funktionieren.”


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