Die dänisch-nowegische Künstlerin Nina Maria Kleivan (50) hat ihre viermonatige Tochter u.a. als Diktator Adolf Hitler verkleidet. Nach der Geburt hatte die Künstlerin aus Langeweile zur Nähnadel gegriffen und verschiedenste Verkleidungen von früheren Diktatoren genäht und ausgestellt. Jetzt, einige Jahre später hat ein Buch geschrieben und die Diskussion über die Skandal-Bilder neu entfacht.Die Künstlerin verteidigt ihre Foto-Serie “Potency” natürlich. Kleivan erklärt der israelischen Zeitung „Haaretz” : „Jeder hat das Böse in sich, auch Kinder sind zueinander böse“. Sie will damit sagen das jeder Mensch eine Unzahl an Möglichkeiten hat seine Zukunft zu gestalten.


„Auch wenn die Skandal-Fotos komisch wirken – man sollte nicht darüber lachen, sondern darüber nachdenken, woher dieses Böse kommt,  auch meine Tochter könnte einmal Dänemark mit eiserner Faust regieren, man weiß es nie…“ erklärt Kleivan.

Die Bilder sind bereits 10 Jahre alt doch jetzt sorgen sie wieder für Empörung denn Nina Maria Kleivan hat ein Art Biografie mit dem Namen „Enigma“ veröffentlicht. Seitdem debattieren dänische Zeitungen und auch Medien weltweit erneut über die Skandal- Foto-Aktion der Künstlerin.

Chef des Canadian Jewish Congress, Bernie Faber, sagte der kanadischen Zeitung „National Post”. „Ich verstehe zwar die Absicht der Künstlerin, sich dem Konzept des Bösen zu nähern“, aber es gibt bessere Methoden, als ein Hakenkreuz auf ein Baby anzubringen.“ sagte Farber.


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